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Ostergedicht – Osterereien

Osterereien
© Barbara Naziri

Osterhasen, Ostereier,
Osterblume, Osterfeier,
Osterküken, Osternest,
eben unser Osterfest,
Osterbrot und Osterspiele,
Ostergrüße, davon viele,
Osterbrauch und Osterwasser
Osterliebe, Osterhasser …

Ostermontag ist’s vorbei
mit der Osterdudelei.
Doch zuvor will ich noch naschen
und so manches Ei erhaschen,
das der Hase hoch beglückt
unter das Gebüsch gedrückt.
Danach ist es dann vorbei
mit der Hasenschonerei
und er landet gut geraten
auf dem Tisch als Osterbraten.

Dieses Gedicht findet sich auf dieser Webseite .

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Ostergedichten.

Ostergedicht – Ostern

Ostergedicht – Ostern

Ostern
© Manfred Schröder

Jeschua starb auf Golgatha,
und ward nicht mehr geseh’n.
Dann hatte Paulus einen Plan
und ließ ihn wieder auferstehn.

So entstand das Osterfest,
die Christusauferstehungsfeier.
Mir und den Kindern ist’s egal,
wir suchen Ostereier!

Dieses Gedicht findet sich auf dieser Webseite .

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Ostergedichten.

Hipp, Hopp und Robbienchen und der Osterhase
© Jürgen Kleschnitzki

Es ist ein wunderschöner sonniger Tag im März auf der Insel Norderney. Alles ist friedlich, die Gänse verweilen im Gras der Salzwiesen und erholen sich von Ihren langen Flügen über die Weiten der Nordsee.

Auch Hipp und Hopp lassen ihre Seele baumeln und liegen am Deich im grünen Gras und lassen sich das Fell von den noch zarten Sonnenstrahlen wohlig erwärmen. Auch Robbienchen zieht ihre Bahnen durch das fast wellenlose Wattenmeer und fängt hier und da einen Fisch, um sich dann behaglich auf die sonnige Sandbank zurückzuziehen und zu faulenzen.

In diese ruhige Idylle kommt ganz plötzlich die Hasenmama von Hipp und Hopp über die Deichkrone gehoppelt und ruft nach den beiden. „Hei, Hipp und Hopp, der Osterhase vom Festland hat auf unserem Möhrentelefon angerufen, ihr sollt ihm helfen, das Osterfest steht vor der Tür, und er kann die Arbeit allein nicht bewältigen! So viele Kinder haben ihm einen Brief mit all ihren Wünschen geschrieben. Er will morgen früh den gelben Osterhasenbus nach Norddeich schicken, der soll euch und Robbienchen dort abholen und zum Osterhausenhaus bringen!“

Bevor sich Hipp und Hopp auf den Weg in ihre Hasenhöhle tief in den Dünen machten, mussten sie noch Robbienchen informieren, dass sie am nächsten Tag zum Osterhasen auf das Festland mussten. Robbienchen sollte die beiden dorthin begleiten. Also liefen sie den Strand entlang bis zu der Stelle, die der Robbensandbank am nächsten war. Dort winkten sie mit ihren Hasenpfoten so lange, bis Robbienchen sie entdeckt hatte und sie mit ihren Flossen zurück winkte, um zu verstehen zu geben, dass sie Hipp und Hopp ebenfalls gesehen hatte. Mit kräftigen Flossenschlägen durchpflügte Robbienchen das Wasser der Nordsee und war binnen kurzer Zeit bei den beiden am Strand.

Unsere drei Freunde besprachen das Vorgehen für den nächsten Tag und verabredeten, sich am frühen Morgen am Strand des Wattenmeers in der nähe des Hafens zu treffen.

So machten sich die Häschen Hipp und Hopp auf den Weg zu ihren Höhlen, sie hatten noch viele Dinge zu erledigen. Zunächst liefen sie in ihre Hasenwerkstatt, in der allerlei Werkzeuge gelagert waren, die sie auch für ihre Arbeit beim Osterhasen gebrauchten. In all den Regalen suchten sie nach Pinseln, mit denen sie die Ostereier anmalen und nach dünnen Weidenzweigen, aus denen sie Osterkörbchen bauen mussten. Außerdem brauchten sie eine Menge an buntem und glitzerndem Papier, in dem all die Leckereien aus Schokolade oder Marzipan liebevoll verpackt werden sollten.

Hier erfährst du wie die Geschichte von Hipp, Hopp, Robbienchen und dem Osterhasen weitergeht.

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Ostergeschichten.

Ostergedicht – Auferstehung

Auferstehung
© Claudia Sperlich

Lass, mein Gott, mich auferstehen
aus der Trägheit meines Herzens
aus der Trägheit meiner Sinne
in das Leben, in die Liebe.

Lass mich lieben, lass mich glauben
an den Sinn mit allen Sinnen
an die Freude voller Freude
an das Leben, an die Liebe.

Lass mich auferstehn und handeln,
voller Geist und Ernst und Freude,
voller Mut und voller Weisheit,
voller Leben, voller Liebe.

Dieses Gedicht findet sich auf dieser Webseite .

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Ostergedichten.

Patschi und Löffel
© Gaby Schumacher

Auf einer in allen Farben des Regenbogens leuchtenden Blumenwiese lebten zwei Hasenkinder. Als die beiden Winzlinge sich kennen lernten, schnupperten sie aufgeregt aneinander. Sie mochten sich sofort gut leiden. Es waren ein Mädchen und ein Junge. Das Hasenmädchen hieß Patschi und der Hasenjunge Löffel. ‘Patschi’ wurde so gerufen, weil es sehr gerne mit den Pfoten auf dem Boden herum trommelte und dabei machte es jedes Mal deutlich ‘patsch’. Löffel dagegen trug seinen Namen, weil er außergewöhnlich lange Ohren hatte, eben so richtige Löffel.

Die Zwei schwärmten für dieselben Hasenkinderspiele wie Nachlaufen und Verstecken und tobten den halben Tag miteinander herum. Sie zankten sich nie, sondern verstanden sich prima.

Patschi und Löffel wuchsen heran und gingen gemeinsam in die Hasenkinderschule. Sie waren unzertrennlich und liefen sogar in der Schule Pfote in Pfote. War ein fremder Hasenjunge böse zu Patschi, wischte Löffel dem eins, dass jenem das Hören und Sehen verging und er Haken schlagend Reißaus nahm. Ärgerte jemand ihren Löffel, brauste Patschi vor Wut auf und verteidigte ihren Freund.

In der Schule lernten die beiden, dass ein Hasenleben nicht nur ausgesprochen schön, sondern leider auch sehr gefährlich war. Vor großen Raubvögeln, dem Fuchs, den Hunden und vor allem den Jägern hieß es auf der Hut zu sein. Die Jäger waren die Menschen mit den Flinten. Bollerten die los, dann war größte Vorsicht angesagt. Viele der jungen, unerfahrenen Häschen wurden zur Beute und starben, bevor sie richtig gelebt hatten. Patschi und Löffel waren sehr fleißige Schulkinder, spitzten aufmerksam ihre langen Ohren und merkten sich jedes Wort.

Aber es gab genauso Schönes zu berichten: Lehrer ‘Schnupper’ erzählte viel Lustiges. Seine Schüler kicherten oft laut deswegen. Zudem verriet er ihnen, dass auf den benachbarten Äckern leckere Möhren und Salatköpfe wuchsen. Oft fanden die Hasen diese Köstlichkeiten sogar in den Gärten der Menschen, weil diese auch gerne Salat und Möhren aßen.

Hasen werden schnell erwachsen. Patschi war eine bildhübsche Hasenfrau und Löffel ein ebenso schöner Hasenmann geworden. Mittlerweile wagten sie lange Ausflüge, die sie weit weg von zu Hause führten. Eines Tages, sie stromerten gerade durch einen kleinen Wald, hörten sie in der Nähe ein Schnaufen.

„Was ist das?“, bibberte Patschi.

„Keine Ahnung!“, antwortete Löffel verunsichert.

Irgendwie witterten sie Gefahr und duckten sich platt ins hohe Gras.

Hier erfährst du wie die Geschichte von Patschi und Löffel weitergeht.

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Ostergeschichten.

Lustiges Ostergedicht – Der stolze Hahn

Der stolze Hahn
© Hans Seldron

Im Hühnerstall ist jetzt was los,
weil in der Osterzeit
Dick und Dünn und Klein und Groß
nach bunten Eiern schreit.

Die Hühner gackern Tag und Nacht
und legen Ei um Ei.
Der Hahn stolziert in voller Pracht,
ihm ist das einerlei.

Von Arbeit hält der Hahn nicht viel,
er hält sich für schlauer.
Die Arbeit ist für’s Hühnervieh,
doch da naht schon der Bauer.

Hier erfährst Du wie es dem stolzen Hahn weiter ergeht .

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Ostergedichten.

Karfreitag – Ostergedicht – Hinrichtung

Hinrichtung
© Claudia Sperlich

Die Wolken reißen auf. Tief steht die Sonne.
Die Fieberhitze wird zur Liebesglut.
Ich rufe meinen Vater, und im Augenblick
ist Mama da in einem: warmen Schuppen,
Arbeiter, die ihr Brot und Decken bringen -
die Wüste dann … wir müssen eilig weiter -
die Alten dann, die mir, dem Jungen, lauschen -
die Hochzeit dann … die Sorge um den Wein -
die schöne Frau (sie scheint mich zu erkennen) -
der Garten, wo mein Freund mir Blumen pflückte -
der Garten, wo mein Vater mich besuchte -
der Garten, wo ich gestern erst gebetet -
das Abendbrot … es gab so viel zu sagen -
Jehuda, Freund, hat es so müssen sein?

Dieses Gedicht stammt von dieser Website .

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Ostergedichten.

Ostergeschichte – Jiggollo aus Hühneregg

Jiggollo aus Hühneregg
© Katharina Britzen

Kurz vor Ostern herrschte in Hühneregg Aufruhr. Das hatte einen Grund. Hatte doch der Bauer den Hahn Jiggollo, der in die Jahre gekommen war, davongejagt.

„Du bist alt, Jiggollo, du bist zu nichts mehr nütze. Mach dich davon. Ich will dich hier nicht mehr sehen“, hatte er Jiggollo angeherrscht und ihm gedroht: „Wenn du nicht sofort aus Hühneregg verschwindest, landest du im Kochtopf.“

Wie rannte da Jiggollo um sein Leben. Hinein in den dunklen Wald. Er konnte sich nicht einmal mehr von seinen Freunden verabschieden.

Sämtliches Hühnervieh von Hühneregg war geschockt. Sie waren entsetzt über diesen herzlosen Bauern. An diesem Morgen war ihnen das Eierlegen gründlich vergangen und kein Kikeriki weckte Hühneregg. Stattdessen verbreitete sich in ganz Hühneregg Empörung.

So was hatte Jiggollo nicht verdient. Jahrelang war er treu und redlich seiner Arbeit nachgegangen. Es war auch sein Verdienst, dass ihre Eier weit über die Grenzen von Hühneregg hinaus bekannt waren. Nicht umsonst belieferte Hühneregg alljährlich die Osterhasen in der ganzen Welt. Und wie sie in den letzten Wochen geschuftet hatten! Für das bevorstehende Osterfest. In Hühneregg lief die Eierproduktion auf Hochtouren.

„Eure Eier schmecken gut. Der Dotter ist herrlich gelb. Selbst beim Kochen platzen sie nicht auf. Haben eine glatte, schöne Schale, die sich wunderbar bemalen lässt“, hatte Osterhase Stummelschwanz geschwärmt. Zum Beweis ein frisch gefärbtes Osterei in Regenbogenfarben geschält und vor aller Augen herzhaft hineingebissen. „Mmmmhhhh. Lecker. Meine Leibspeise sind und bleiben Ostereier.“ Nicht ein Krümel Ei war übrig geblieben. Körbeweise transportierten die Osterhasen die Eier in ihre Malstuben.

Noch in derselben Nacht berief Glucke Mia, eine Freundin von Jiggollo, eine Versammlung ein. Alle kamen. Im Schutz der Nacht kletterten sie über die Hühnerleiter nach Hühneregg. Unter ihnen auch Küken.

Mia hatte auf der obersten Sprosse Platz genommen. Nachdem alle Hühner eingetroffen waren, eröffnete sie die Versammlung mit den Worten:

„Ihr Hühner von Hühneregg. Unserem Freund Jiggollo ist etwas Grausames widerfahren.

Hier gibt es die Fortsetzung der Geschichte .

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Ostergeschichten.

Ostergedicht – Des Osterhasen Missgeschick

Des Osterhasen Missgeschick
© Hans Seldron

Es baut ein Nest der Osterhas
in frischem, grünem Moose.
Da sticht ihn etwas in die Nas’ -
der Stachel einer Rose.

Er schreit laut auf
und in seinem Zorn
tritt er mit dem Hinterlauf
in einen Schlehendorn.

Wütend springt er in die Höh’
und zu seinem Schrecke
landet er – o weh! -
in einer Brombeerhecke.

Hier gibt es die Fortsetzung des Gedichts .

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Ostergedichten.

Ostergedicht – Brot und Kunst

Brot und Kunst
© Martina Decker

Maulend sitzt ein kleiner Has’
Irgendwo im grünen Gras
Eier malen ohne Spaß

Tupfen, Zacken, streng geformt
Jedes Muster DIN genormt
Jede Farbe vorgegeben
Produktion nach Regeln eben

Gerne wär’ er kreativ
Grade Linien auch mal schief
Farben bunt vermischt
Oder wild verwischt

Doch das ist hier klar verboten
Das, was zählt, sind nur die Quoten
Ein Ei gleich dem andern
Sollen in den Handeln wandern

Hätte er das nur geahnt
Hätte irgendwer ihn mal gewarnt
Niemals hätt’ er zugesagt
Als man damals angefragt

Kunst verträgt sich nicht mit DIN-Norm
Geht mit solchen Quoten nicht konform
Fast schon, dass es unzumutbar ist
So zu malen, wenn man Künstler ist

Maulend sitzt ein kleiner Has’
Irgendwo im grünen Gras
Doch man muss von irgendetwas leben …
Hier von DIN-genormten Ostereiern eben

Dieses Gedicht findet sich auf der folgenden Ostergedichteseite .

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Ostergedichten.

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